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Business Forum für petrochemische Ausrüstung: Ein Schritt zur Stärkung der deutsch-iranischen Zusammenarbeit

Business Forum für petrochemische Ausrüstung: Ein Schritt zur Stärkung der deutsch-iranischen Zusammenarbeit
Die Deutsch-Iranische Industrie- und Handelskammer setzte ihre Fachveranstaltungen mit Akteuren verschiedener Branchen fort und lud zu einem Business Forum für Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette der petrochemischen Ausrüstungsindustrie ein. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Unternehmen und Branchenvertreter aus den Bereichen Ausrüstung, Komponenten sowie Mess- und Regeltechnik für die petrochemische Industrie teil. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen Herausforderungen und Anforderungen der Branche, die Kooperationspotenziale zwischen iranischen und deutschen Unternehmen sowie Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der technischen und geschäftlichen Zusammenarbeit.

Im Rahmen des Business Forums für die Wertschöpfungskette der petrochemischen Ausrüstungsindustrie begrüßte die Deutsch-Iranische Industrie- und Handelskammer eine Reihe von Unternehmen und Branchenvertretern aus diesem Bereich. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Herausforderungen und Anforderungen in den Bereichen Ausrüstung, Komponenten sowie Mess- und Regeltechnik für die petrochemische Industrie. Darüber hinaus wurden Kooperationspotenziale zwischen iranischen und deutschen Unternehmen sowie Möglichkeiten zur Ausweitung des Handels, des Technologietransfers und der internationalen Zusammenarbeit erörtert.

An der Veranstaltung nahmen Kasra Emam-Saffari, stellvertretender Geschäftsführer der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer, sowie zahlreiche Führungskräfte und Vertreter der petrochemischen Ausrüstungsindustrie teil.

Zu Beginn des Treffens stellte Emam-Saffari die Dienstleistungen und bisherigen Erfolge der Kammer vor und betonte die Bedeutung branchenspezifischer Business Foren. „Die Deutsch-Iranische Industrie- und Handelskammer setzt darauf, die Potenziale der einzelnen Branchen zu identifizieren und die notwendigen Voraussetzungen für den Ausbau der Zusammenarbeit zu schaffen. Gleichzeitig bereitet sich die Kammer auf eine Phase verbesserter wirtschaftlicher und geschäftlicher Rahmenbedingungen vor, um die sich daraus ergebenden Chancen bestmöglich nutzen zu können“, erklärte er.

Mit Blick auf die Bedeutung Deutschlands für die Handelsbeziehungen Irans bezeichnete er Deutschland als „wichtigsten Wirtschaftspartner Irans in Europa“ und unterstrich die Bedeutung des Ausbaus der industriellen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Dabei verwies er darauf, dass das Handelsvolumen im Bereich petrochemischer Ausrüstung zwischen Iran und Deutschland im Jahr 2009 rund 986 Millionen Euro erreicht habe. Im Jahr 2018 habe Iran zudem den höchsten Anteil seiner Importe petrochemischer Ausrüstung aus Deutschland bezogen.

Im weiteren Verlauf des Treffens diskutierten die Teilnehmer die wichtigsten Herausforderungen der petrochemischen Ausrüstungsindustrie. Zu den angesprochenen Themen gehörten insbesondere die Finanzierung, logistische Herausforderungen, der Zugang zu Rohstoffen, Einschränkungen infolge der Sanktionen sowie Herausforderungen im Zusammenhang mit den Verfahren und Genehmigungen der Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Schaffung effizienterer Verbindungen zwischen iranischen und deutschen Unternehmen und der Stärkung des direkten Austauschs zwischen den Wirtschaftsakteuren beider Länder. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem die Unternehmensvorstellung und -vermittlung, die Bonitäts- und Unternehmensprüfung, die Schaffung notwendiger Zugänge sowie die Bereitstellung logistischer Möglichkeiten zur Erleichterung geschäftlicher Kooperationen erörtert.

Auch die Unterstützung iranischer Unternehmen bei der Teilnahme an Fachmessen in Deutschland wurde als eine Möglichkeit zur Förderung direkter Kontakte zwischen den Wirtschaftsakteuren beider Länder hervorgehoben. Darüber hinaus wurde das Vorhaben der Kammer zur Schaffung eines Mitgliedernetzwerks vorgestellt, das einen effizienteren Austausch zwischen Mitgliedsunternehmen und Wirtschaftsakteuren ermöglichen und den Informationsaustausch, die Vorstellung von Unternehmen sowie die Anbahnung neuer Kooperationen fördern soll.

Zudem wurde die Notwendigkeit eines strukturierten Ansatzes zur Präsentation iranischer Unternehmen, ihrer Potenziale und Kompetenzen gegenüber deutschen Partnern betont. Ziel dieses Ansatzes ist es, deutschen Unternehmen einen besseren Einblick in die Kapazitäten iranischer Unternehmen zu ermöglichen und den Zugang zu den in den verschiedenen Branchen vorhandenen Kompetenzen und Geschäftspartnern zu erleichtern.

Zum Abschluss des Treffens wurde die Bedeutung einer kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer und den Akteuren der petrochemischen Ausrüstungsindustrie unterstrichen. Es wurde vereinbart, die Möglichkeiten für weitere Kooperationen und den zukünftigen Austausch in diesem Bereich gezielt weiterzuverfolgen.