
Wahl der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer in den Rat des ICC Iran
17. Februar 2026Deutschlands Wirtschaft kehrt nach zwei Jahren Rezession zum Wachstum zurück
Vorläufige Daten deuten darauf hin, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands im Jahr 2025 um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Dieses Wachstum folgt auf zwei Jahre wirtschaftlicher Schrumpfung und signalisiert den Beginn einer allmählichen Erholung der gesamtwirtschaftlichen Lage des Landes.
Laut der ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg das reale (preisbereinigte) BIP im Jahr 2025 gegenüber 2024 um etwa 0,2 %. Kalenderbereinigt betrug das Wachstum 0,3 %. Getragen wurde die Expansion in erster Linie durch höhere private und staatliche Konsumausgaben, während Investitionen und Außenhandel vergleichsweise schwach blieben. Obwohl das moderate BIP-Wachstum den ersten positiven Wert nach zwei negativen Jahren darstellt und auf eine Rückkehr auf einen Wachstumspfad hindeutet, bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen, darunter gedämpfte Investitionen, rückläufige Industrieproduktion und unsichere außenwirtschaftliche Bedingungen.
Den veröffentlichten Daten zufolge war die Entwicklung der verschiedenen Wirtschaftssektoren in Deutschland im Jahr 2025 gemischt:
Verarbeitendes Gewerbe: Reale Bruttowertschöpfung sank um 1,3 %.
Baugewerbe: Bruttowertschöpfung ging um 3,6 % zurück.
Unternehmensnahe Dienstleistungen: Rückgang um 0,8 %
Sonstige Dienstleistungen: Rückgang um 0,3 %
Handel, Verkehr, Gastgewerbe: Anstieg der Bruttowertschöpfung um 1,2 %
Öffentliche Dienstleistungen, Bildung und Gesundheitswesen: Bruttowertschöpfung stieg um 1,4 %
Private Konsumausgaben: Anstieg um 1,4 %
Staatliche Konsumausgaben: Anstieg um 1,5 %
Gesamtinvestitionen: Rückgang um 0,5 %
Bauinvestitionen: Rückgang um 0,9 %
Investitionen in Maschinen und Ausrüstungen: Rückgang um 2,3 %
Die Außenhandelsstatistik Deutschlands für das Jahr 2025 weist auf einen leichten Rückgang der Exporte bei gleichzeitigem Anstieg der Importe hin:
Gesamtexporte (preisbereinigt): Rückgang um 0,3 %
Warenexporte allein: Rückgang um 0,7 %
Gesamtimporte: Anstieg um 3,6 %
Warenimporte: Anstieg um 5,1 %