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SUMMARY:Neues Staatsangehörigkeitsrecht tritt in Kraft
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 eading .elementor-heading-title.elementor-size-xxl{font-size:59px}Neues S
 taatsangehörigkeitsrecht tritt in Kraft		\n		Mehr Menschen werden die de
 utsche Staatsbürgerschaft annehmen\, wenn die neue Staatsbürgerschaftsr
 eform der Regierung am Donnerstag\, den 27. Juni 2024\, in Kraft tritt.\n
 Nach Angaben der DW haben rund 14% der Bevölkerung in Deutschland keine 
 deutsche Staatsangehörigkeit. Laut Regierungsstatistiken wurden im Jahr 
 2022 168.545 Menschen in Deutschland eingebürgert - das sind nur 3\,1 % 
 der ausländischen Staatsangehörigen\, die seit mindestens 10 Jahren in 
 Deutschland leben\, obwohl die Zahl in den letzten Jahren gestiegen ist. 
 Mit den neuen Regeln erhalten Nichtdeutsche\, die schon länger in Deutsc
 hland leben\, neue Rechte.\nHier sind die wichtigsten Änderungen:\nMehre
 re Staatsangehörigkeiten\nEinbürgerungswillige müssen ihre bisherige S
 taatsangehörigkeit nicht mehr aufgeben\, um Deutsche zu werden.\nBeschle
 unigtes Verfahren\nStatt der bisherigen acht Jahre können die Menschen d
 ie deutsche Staatsbürgerschaft bereits nach fünf Jahren erhalten.\nBeso
 ndere Leistungen werden belohnt\nFür "besondere Integrationsleistungen"\
 , wie es das Bundesinnenministerium nennt\, wird die Einbürgerung bereit
 s nach drei Jahren möglich sein. Zu diesen Leistungen gehören nicht nur
  das Erlernen der deutschen Sprache\, sondern auch hervorragende Leistung
 en in der Schule oder im Beruf\, bürgerschaftliches Engagement oder die 
 Kandidatur für ein politisches Amt.\nErleichterter Zugang zur Staatsbür
 gerschaft für Kinder\nAlle in Deutschland geborenen Kinder ausländische
 r Eltern sollen künftig die deutsche Staatsangehörigkeit ohne Vorbehalt
  erwerben und die Staatsangehörigkeit ihrer Eltern behalten können\, we
 nn mindestens ein Elternteil seit mehr als fünf Jahren rechtmäßig in D
 eutschland lebt und einen dauerhaften Aufenthalt hat.\nDie umstrittene "O
 ptionsregelung" - die Kinder ausländischer Eltern zwang\, sich mit 18 Ja
 hren für eine Staatsangehörigkeit zu entscheiden - wird nun abgeschafft
 .\nBesondere Anerkennung für die "Gastarbeitergeneration\nDie so genannt
 e Gastarbeitergeneration - hauptsächlich Türken\, die in den 1960er Jah
 ren nach Westdeutschland kamen\, um in der Industrie zu arbeiten - muss k
 einen Einbürgerungstest mehr ablegen. Sie müssen lediglich mündliche S
 prachkenntnisse nachweisen\, um die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhal
 ten. Es wird erwartet\, dass viele von dieser Möglichkeit Gebrauch mache
 n werden.\nDas Gleiche gilt auch für ausländische Arbeitnehmer\, die in
  der ehemaligen DDR gearbeitet haben.\nDen Lebensunterhalt verdienen\nObw
 ohl die neuen Regeln grundsätzlich für alle gelten\, müssen Einbürger
 ungswillige weiterhin nachweisen\, dass sie ihren Lebensunterhalt selbst 
 verdienen können (auch hier können sich Menschen aus der Gastarbeiterge
 neration trotzdem bewerben).\nBekenntnis zu Demokratie und Antirassismus\
 nDas Bekenntnis zur demokratischen Ordnung des Grundgesetzes war schon im
 mer eine Voraussetzung für die Einbürgerung. Dies schließt nun ausdrü
 cklich diejenigen aus\, die sich antisemitischer\, rassistischer oder and
 erer menschenverachtender Handlungen schuldig gemacht haben. Wer die Glei
 chberechtigung von Mann und Frau ablehnt oder in polygamen Ehen lebt\, ha
 t ebenfalls keinen Anspruch auf einen deutschen Pass.
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